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Markus Zehner's
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Fallbeispiel: Sanierung ProberaumAnhand eines konkreten Beispiels zeige ich Ihnen hier, wie die Sanierung eines Proberaums zur Verbesserung der Raumakustik vor sich gehen könnte. Sie erfahren mehr über meine Vorgehensweise und Richtpreise. Auftrag und AusgangslageAndy Kaiser schrieb mir eine E-Mail, mit der Bitte, ihm eine Offerte zu erstellen. Die Raumakustik des Proberaums klinge mulmig und würde im Bassbereich dröhnen. Die zu treffenden Massnahmen müssten kostengünstig sein und es dürften am Raum keine festen baulichen Veränderungen vorgenommen werden. Ich empfahl und offerierte Andy ein Beratungsgespräch vor Ort, bei dem ich mir einen Überblick über die Situation verschaffen konnte und einige Tipps erteilen würde.
Ich fand dann einen typischen Luftschutzkeller-Proberaum vor, verbunden mit allen akustischen Problemen wie vom Kunden beschrieben und wie von mir erwartet. Von der Decke waren Stoffbahnen abgehängt, die aber aufgrund ihrer Struktur praktisch keine Wirkung hatten. Wände und Decken waren mit Eierkartons beklebt, was die ohnehin schon problematische Situation noch verschärfte. Tatsächlich hält sich das Gerücht Eierkartons würden die Raumakustik verbessern seit Jahrzehnten sehr hartnäckig; leider ist aber meistens das genaue Gegenteil der Fall. Mehr dazu können Sie in meiner "FAQ Raumakustik" im Service-Bereich nachlesen. Bereits beim Sprechen war deutlich wahrnehmbar, dass der Raum sehr dumpf klang. So macht das Proben sicherlich keinen grossen Spass. Ausserdem war ich der Meinung, dass alles reichlich improvisiert und nicht sonderlich gemütlich aussah, was aber im Prinzip nicht in meinen Arbeitsbereich fällt. Besprechung vor OrtDirekt vor Ort wurden einige möglichen Massnahmen besprochen. Diese leitete ich anhand der vorgefundenen Situation aus Erfahrungswerten ab. In Rahmen solcher Aufträge verzichte ich in der Regel auf akustischen Messungen und Analysen, da diese zu zeit- und damit kostenaufwändig wären und kaum einen wesentlichen Vorteil bringen würden (je nach Budget, Situation und Zielen kann das aber durchaus auch anders sein). Neben raumakustischen Massnahmen wurde auch über eine Optimierung der Aufstellung der einzelnen Musiker/Instrumente diskutiert. Für die Band auch nicht ganz unpraktisch: da ich schon mal da war da, konnte ich gleich auch noch einen Blick auf die Einstellungen des Mischpults und der Anlage und die Positionen der Lautsprecher werfen und dazu den einen oder anderen Praxistipp erteilen. Und für einige zusätzliche technische Fragen bleib auch noch Zeit. Nachbearbeitung und Umsetzung
Die Materialen wurden dann nach meinen Vorgaben von der Band selber eingekauft, zu Absorbern verarbeitet und an den von mir definierten Stellen im Raum positioniert. FazitDas Ergebnis kann sich nicht nur hören, sondern - wie ich finde - auch sehen lassen. Mit moderaten Kosten von rund 1'000 Franken (ca. 650 Euro) für Beratung und Material, ist aus einem mulmig und dröhnend klingenden Eierkartonproberaum ein hübsches, gemütliches und gut klingendes Lokal geworden, in dem Üben auch wirklich Spass macht. Andy Kaiser schrieb mir später dazu: Die Tipps von dir waren goldrichtig und wir sind sehr zufrieden. Der Sound im Raum ist sehr gut geworden. Wir hören uns jetzt alle gegenseitig, ohne dass es (wie früher) muffig klingt. Wir würden das jederzeit wieder machen! Das Preis-Leistungsverhältnis ist angemessen. Wenn man das Resultat hört, dann ist das Geld sehr sinnvoll investiert. Zurück zu den Beratungsdienstleistungen für Bands
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Markus Zehner Tel.: +41 79 208 53 88
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© 2009 - Letzte Änderung: 18. Januar 2009